Der Anteil der Nichtschwimmer unter Kindern, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen nimmt immer weiter zu. Aktuellen Studien zufolge, können 33 % der Kinder nicht mehr oder nur unzureichend schwimmen.
Auf sozial Benachteiligte und Menschen mit Migrationshintergrund trifft dies weit überproportional zu.
Der Vereinssport besitzt nicht nur bedeutende Potentiale, sich hier zum Wohle der Gesellschaft einzubringen. Er kann diese Herausforderung auch nutzen, um über geeignete Angebote Zielgruppen für sich zu erschließen, die bisher in der Sportorganisation unterrepräsentiert sind.
Das Modellprojekt „Aktion Rettungsring“ des KSB Osnabrück-Land unterstrich dies eindrucksvoll:
In 42 über den LSB geförderten Schwimmkursen lernten etwa 500 Kinder mit Migrationshintergrund oder aus sozial Benachteiligten Familien schwimmen. 131 von ihnen erwarben inzwischen die Mitgliedschaft in einem der teilnehmenden Vereine.


Detaillierte Informationen finden Sie in online unter www.sport-integriert-niedersachsen.de.

Der LandesSportBund Niedersachsen startet nun auf Grundlage des Osnabrücker Modells das „Landesprojekt Rettungsring“ in Kooperation mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, dem KSB Osnabrück-Land, der DLRG Niedersachsen und dem Landesschwimmverband Niedersachsen.
Wir möchten Sie für eine Teilnahme im Rahmen des Landesprojekts Rettungsring gewinnen!
Die Finanzierung des Projekts erfolgt über die Richtlinie „Integration im und durch Sport“ und einen verminderten Teilnahmebeitrag.

Teilnehmende Sportbünde agieren als regionale Drehscheiben des Projekts. Sie sind für die Akquise und Begleitung der Vereine bzw. Schwimmkurse zuständig, suchen den engen Kontakt zu den beteiligten Kommunen und können über die regionale Öffentlichkeitsarbeit ihr eigenes Profil im Themenfeld entwickeln.

Der bürokratische Aufwand ist dank der zentralen Projektkoordination in KSB Osnabrück und die kontingentierte und pauschalierte Mittelzuweisung vergleichsweise gering. …

Weitere Informationen findet Ihr im auf der Homepage des LSB

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport informiert derzeit auch die Kommunen über das Projekt und wirbt seinerseits für ein Engagement vor Ort in Kooperation
mit den Sportbünden und Vereinen. Die ersten Schwimmkurse sollen dann nach den Sommerferien starten, ein früherer Beginn ist auch möglich.

Für weitere informationen stehe Euch Torsten Schanz gerne zur Verfügung.