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Geschichte des Deutschen Sportabzeichen

Das Deutsche Sportabzeichen wurde 1912 unter dem Namen Auszeichnung für vielfältige Leistung auf dem Gebiet der Leibesübungen geschaffen.
Erwerben konnten es anfangs nur deutsche Männer, die einem Sportverein angehörten, diese Vorschrift wurde jedoch später aufgehoben, ab ca. 1921 wurden auch Frauen zugelassen.
Vorbild war das Schwedische Sportabzeichen (Idrottsmärke), das der Begründer des Sportabzeichens, Carl Diem, 1912 während der Olympischen Spiele in Stockholm kennen gelernt hatte.
Die Bedingungen wurden von dem schwedischen Vorbild übernommen, damals wie heute waren fünf Bedingungen aus fünf Gruppen zu absolvieren, Schwimmen war (und ist heute noch) obligatorisch.

Einige Anforderungen (Kugelstoßen 8,00 Meter) sind bis heute unverändert. Die Einteilung in verschiedene Altersgruppen erfolgte erst nach dem Zweiten Weltkrieg, bis dahin musste jeder, unabhängig von seinem Alter, die gleichen Bedingungen erfüllen.
In der Zeit des Nationalsozialismus trug es von 1934 bis 1945 den Namen Reichssportabzeichen.
Nach der Fusion des Deutschen Sportbundes und des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland zum neuen Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ergaben sich seit 2007 eine Reihe von Veränderungen. Nicht zuletzt erhalten die Abzeichen eine neue Form. Sie zeigen jetzt in einem gebundenen Lorbeerkranz den unverschnörkelten Schriftzug DOSB.

Sportabzeichen-Obmann

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Horst Bohling
Am Bergerhof 1
27711 Osterholz-Scharmbeck
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Link und Download

Die Prüfkarten für das Sportabzeichen finden Sie unter Download-Sportabzeichen

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite www.sportabzeichen.de